Der Planet Venus ist einer der wichtigsten Planeten in der astrologischen Analyse. Sie ist der zweitinnerste Planet unseres Sonnensystems und wird oft als die Schwester der Erde bezeichnet, da sie eine ähnliche Größe, Masse und Zusammensetzung aufweist.
In der römischen Mythologie war Venus, die Göttin der Liebe und Schönheit, die Mutter des Amor (lat. was Liebe bedeutet, bzw. ist Cupido die Begierde und Lust). Venus wurde als die Göttin der Liebe dargestellt und symbolisiert Schönheit, Fruchtbarkeit und Erotik. Sie entspricht Aphrodite, die wir aus der griechischen Mythologie kennen. Venus war die Tochter des Jupiter (dem höchsten Gott in der römischen Mythologie) und der Dione. Laut Erzählungen wurde sie aus dem Schaum des Meeres geboren.
Die Göttin ist bekannt für ihr atemberaubendes Aussehen und ihren verführerischen Charakter. Sie spielt eine zentrale Rolle in vielen mythologischen Geschichten, insbesondere in Bezug auf Liebesabenteuer und Beziehungen zwischen Göttern und Menschen.
In der Kunst und Literatur der Renaissance wurde Venus als Symbol für die ideale Schönheit und Liebe aufgegriffen. Ihre Darstellung hat im Laufe der Jahrhunderte vielfältige künstlerische Interpretationen erfahren und beeinflusst bis heute die Kunst und Kultur. Besonders bekannt ist das Venus-Gemälde "Die Geburt der Venus" von Botticelli, das heute in den Uffizien in Florenz hängt.
Grundsätzlich werden 2025 alle Zeichen vom Liebesplaneten Venus begünstigt.
Im Zentrum der Deutungen steht ganz besonders das Liebeshoroskop, denn Venus ist bei Begegnungen immer präsent.
Die Venus steht astrologisch aber nicht nur für die romantische Liebe, sondern auch für unsere Fähigkeit, Freude und Vergnügen zu empfinden. In der Astrologie symbolisiert die Venus auch unsere Vorlieben, unsere ästhetischen Empfindungen und unsere Fähigkeit, Liebe und Harmonie in unser Leben zu ziehen. Sie steht für alles, was uns ästhetisch anspricht und uns ein Gefühl von Wohlbefinden vermittelt.
Doch jenseits ihrer offensichtlichen Bedeutung hat die Venus auch eine tiefere spirituelle Dimension. So strebt die Venus-Energie stets nach Harmonie und Frieden. Sie hilft uns dabei, Konflikte zu vermeiden und nach Ausgleich und Kompromissen in unseren Beziehungen zu suchen. Sie fördert auch das Empfinden von innerem Frieden und innerer Zufriedenheit.
Die Venus repräsentiert die Fähigkeit, Liebe und Schönheit in uns selbst und in der Welt um uns herum zu erkennen und auszudrücken. Durch die Erforschung und Entwicklung unserer Venus-Energie können wir unseren spirituellen Weg bereichern und ein erfülltes, spirituelles Leben führen.
In spiritueller Hinsicht, sind die Venus-Jahre nach den Sonnenjahren, ganz wichtige Jahre für uns Menschen.
Im Venusjahr können wir zur wirklichen Freiheit gelangen, in dem wir lernen können, die Grenzen des eigenen "Ich" (Sonne) zu überschreiten, indem wir uns auf das "Du" (Venus) zubewegen und es in unser Bewusstsein einbeziehen, es schätzen und lieben lernen.
Natürlich liegt es in der Natur, als erstes an sich selbst zu denken.
Und es ist auch wichtig, zunächst ein starkes Ego zu entwickeln.
Darum liegt auch das Sonnenjahr 2024, das nun bald zu Ende geht, vor dem Venusjahr 2025, das nun bald kommt.
Die Venus steht energetisch in Verbindung mit dem zweiten Chakra, dem sog. Svadhisthana-Chakra, dem Zentrum der Sinnlichkeit und Sexualität.
Das Svadhisthana-Chakra (das auch Sakralchakra genannt wird), liegt etwa auf Höhe des Kreuzbeins, etwas oberhalb der Geschlechtsorgane, einige Fingerbreit unterhalb des Bauchnabels. Es versorgt die Geschlechts- und Unterleibsorgane, die Gebärmutter, die Nieren und die Blase mit Energie.
Der Wirkungsbereich erstreckt sich auf den gesamten Becken- und Kreuzbeinbereich. Auch der Blutkreislauf, der Lymphfluss und der Harn stehen im Zusammenhang mit der Aktivität des Svadhisthana-Chakras. Es steuert die Entgiftung des Körpers über die Harnwege und reguliert die Drüsenfunktion von den Keimdrüsen.
Die Farbe Orange repräsentiert vitale Stärke und Aktivität.
Das Svadhisthana-Chakra wird als sechsblättrige Blüte abgebildet.
Die Kräfte, die im Svadhisthana-Chakra wirken, sehen wir in der Natur zum Beispiel in fließenden Gewässern und im sanften Licht des Mondes repräsentiert. Neben den sechs Blütenblättern gilt auch die Mondsichel als Symbol für das Svadhisthana-Chakra.
Es wird dem Geschmackssinn zugeordnet. Die Seele möchte das Leben schmecken. Kleinkinder stecken zunächst alles in den Mund – eine wichtige Zeit für die Entwicklung des Svadhisthana-Chakras.
Als Zentrum der menschlichen Sexualität, als auch der weiblichen Energie, repräsentiert das Svadhisthana-Chakra auch weitere Aspekte wie Kreativität und Lebensfreude.
Über das Svadhisthana-Chakra können wir Kontakt zu unserer ursprünglichen Lebenslust aufnehmen. Fließt die Energie in diesem Chakra ungehindert, fällt es uns leicht, das Leben mit allen Sinnen zu genießen.
Die Verbindung von schöpferischer Energie und intensiver Lebenslust bildet schließlich die Basis für Neuschöpfungen. Eine gute Verbindung zum eigenen Svadhisthana-Chakra ermöglicht es schließlich sich selbst auf körperlicher Ebene anzunehmen.
Das Svadhisthana-Chakra wird dem Planeten Venus zugeordnet. Wir können die Energie der Venus nutzen um Heilung und Harmonie in unser Leben einzuladen.
Als das der Venus beigeordnete Tier galt der Delphin, da dieser in der Antike als Symbol für Liebe und Philanthropie galt. Doch als Göttin der Liebe und der Schönheit, lässt sich die Venus auch gerne von Tauben umflattern, sind diese hübschen Vögel doch bekannt dafür, ein besonders inniges Verhältnis zueinander zu haben. Noch heute gelten Turteltauben als Symbol von Liebe und Treue.
Die Venus ist oft der strahlendste Stern am ganzen Firmament – so hell und groß wie kein anderer. Dabei ist sie mit etwa 12.100 Kilometern Durchmesser etwas kleiner als die Erde.
Im Innern der Venus befindet sich wahrscheinlich ein halbfester, Eisen-Nickelkern mit einem Radius von knapp 6.000 km. Um den Kern schließt sich ein Mantel aus Gesteinsmaterial an. Die äußerste Schicht bildet eine dünne Kruste aus Silikatgestein. An der Venusoberfläche herrscht der 90-fache Atmosphärendruck der Erde.
Die Venus erscheint im Fernrohr weiß oder gelblich-weiß. Der Grund dafür ist, dass sie von einer dichten Kohlendioxidatmosphäre und Schwefelsäurewolken bedeckt ist.
Da die Venus näher an der Sonne liegt, erhält sie etwa 1,9-mal mehr Sonnenlicht als die Erde, aber aufgrund der dichten Atmosphäre erreichen nur etwa 20 Prozent des Lichts die Oberfläche. Farbbilder von Sonden lassen darauf schließen, dass der Himmel auf der Venus orange ist.
Die Venus nimmt eine Sonderstellung unter den Planeten ein: Regelmäßig wechselt sie von ihrer Rolle als Abendstern zum Morgenstern und zurück.
Als Morgenstern entspricht Venus dem Tierkreiszeichen Stier
Element Erde
Weiblich/Ying
Als Abendstern entspricht Venus dem Tierkreiszeichen Waage
Element Luft
Männlich/Yang